Aktuelles

Deutschsprachige Katholische Gemeinde   (Parish for german speaking catholics)

St.Catherine’s Church, Victory Square, Valletta.

Heilige Messe um 11.15 Uhr


Zur 1. Lesung   Der Gott Israels lässt es sich gefallen, dass sein Volk gegen ihn murrt, ihn herausfordert und auf die Probe stellt. Er ist der treue Gott für jeden, der ihm vertraut, und auch für den, der Mühe hat, ihm zu vertrauen.

Erste Lesung (Ex 17, 3–7)

Gib uns Wasser zu trinken! (Ex 17, 2)

Lesung aus dem Buch Éxodus.

In jenen Tagen dürstete das Volk nach Wasser
und murrte gegen Mose.
Sie sagten:
Wozu hast du uns überhaupt aus Ägypten heraufgeführt,
um mich und meine Söhne und mein Vieh
vor Durst sterben zu lassen?
Mose schrie zum Herrn:
Was soll ich mit diesem Volk anfangen?
Es fehlt nur wenig und sie steinigen mich.
Der Herr antwortete Mose:
Geh am Volk vorbei
und nimm einige von den Ältesten Israels mit;
nimm auch den Stab in die Hand,
mit dem du auf den Nil geschlagen hast,
und geh!
Siehe,
dort drüben auf dem Felsen am Horeb werde ich vor dir stehen.
Dann schlag an den Felsen!
Es wird Wasser herauskommen
und das Volk kann trinken.
Das tat Mose vor den Augen der Ältesten Israels.
Den Ort nannte er Massa und Meríba, Probe und Streit,
weil die Israeliten gehadert
und den Herrn auf die Probe gestellt hatten,
indem sie sagten: Ist der Herr in unserer Mitte oder nicht?

Antwortpsalm (Ps 95 (94), 1–2.6–7c.7d–9 (Kv: vgl. 7d.8a))

Kv Hört auf die Stimme des Herrn; GL 53, 1
verhärtet nicht euer Herz! – Kv

Kommt, lasst uns jubeln dem Herrn, *
jauchzen dem Fels unsres Heiles!
Lasst uns mit Dank seinem Angesicht nahen, *
ihm jauchzen mit Liedern! – (Kv)
Kommt, wir wollen uns niederwerfen, uns vor ihm verneigen, *
lasst uns niederknien vor dem Herrn, unserm Schöpfer!
Denn er ist unser Gott, /
wir sind das Volk seiner Weide, *
die Herde, von seiner Hand geführt. – (Kv)
Würdet ihr doch heute auf seine Stimme hören! /
Verhärtet euer Herz nicht wie in Meríba, *
wie in der Wüste am Tag von Massa!
Dort haben eure Väter mich versucht, *
sie stellten mich auf die Probe und hatten doch mein Tun gesehen. – Kv

Zur 2. Lesung   Woher wissen wir, dass Gott uns kennt und sich für uns interessiert? Es steht in der Schrift, aber das genügt nicht. Wirklich wissen können wir es nur von innen her: Wenn der Geist Gottes, der in uns wohnt, es uns bezeugt. Der Geist: Er ist die Liebe, mit der Gott uns liebt und an sich zieht.

Zweite Lesung (Röm 5, 1–2.5–8)

Die Liebe Gottes ist ausgegossen in unsere Herzen durch den Heiligen Geist, der uns gegeben ist

Lesung aus dem Brief des Apostels Paulus an die Gemeinde in Rom.

Schwestern und Brüder!

Gerecht gemacht aus Glauben,
haben wir Frieden mit Gott
durch Jesus Christus, unseren Herrn.
Durch ihn haben wir auch im Glauben
den Zugang zu der Gnade erhalten,
in der wir stehen,
und rühmen uns der Hoffnung auf die Herrlichkeit Gottes.
Die Hoffnung aber lässt nicht zugrunde gehen;
denn die Liebe Gottes ist ausgegossen in unsere Herzen
durch den Heiligen Geist, der uns gegeben ist.
Denn Christus ist,
als wir noch schwach waren,
für die zu dieser Zeit noch Gottlosen
gestorben.
Dabei wird nur schwerlich jemand für einen Gerechten sterben;
vielleicht wird er jedoch
für einen guten Menschen sein Leben wagen.
Gott aber erweist seine Liebe zu uns darin,
dass Christus für uns gestorben ist,
als wir noch Sünder waren.

Ruf vor dem Evangelium (Vers: vgl. Joh 4, 42.15)

Herr Jesus, dir sei Ruhm und Ehre! – Kv
Herr, du bist der Retter der Welt.
Gib mir lebendiges Wasser, damit mich nie mehr dürstet.
Herr Jesus, dir sei Ruhm und Ehre!

Zum Evangelium   Müde und durstig kommt Jesus zum Jakobsbrunnen. Und er verspricht „lebendiges Wasser“, zum Staunen der samaritischen Frau. „Der Brunnen ist tief“, tiefer noch, als die Frau denken konnte, Sinnbild einer ganz anderen Tiefe. Gott selbst, die Quelle und der Ursprung (fons et origo) von allem, was lebt, ist die Kraft der Erneuerung für eine Welt, die staubig und müde geworden ist.

Evangelium (Joh 4, 5–15.19b–26.39a.40–42)

Das Wasser, das ich gebe, wird zu einer Quelle werden, deren Wasser ins ewige Leben fließt

Aus dem heiligen Evangelium nach Johannes.

In jener Zeit

kam Jesus zu einer Stadt in Samárien, die Sychar hieß
und nahe bei dem Grundstück lag,
das Jakob seinem Sohn Josef vermacht hatte.
Dort befand sich der Jakobsbrunnen.
Jesus war müde von der Reise
und setzte sich daher an den Brunnen;
es war um die sechste Stunde.
Da kam eine Frau aus Samárien, um Wasser zu schöpfen.
Jesus sagte zu ihr: Gib mir zu trinken!
Seine Jünger waren nämlich in die Stadt gegangen,
um etwas zum Essen zu kaufen.
Die Samaríterin sagte zu ihm:
Wie kannst du als Jude
mich, eine Samaríterin, um etwas zu trinken bitten?
Die Juden verkehren nämlich nicht mit den Samarítern.
Jesus antwortete ihr:
Wenn du wüsstest, worin die Gabe Gottes besteht
und wer es ist, der zu dir sagt: Gib mir zu trinken!,
dann hättest du ihn gebeten
und er hätte dir lebendiges Wasser gegeben.
Sie sagte zu ihm: Herr, du hast kein Schöpfgefäß
und der Brunnen ist tief;
woher hast du also das lebendige Wasser?
Bist du etwa größer als unser Vater Jakob,
der uns den Brunnen gegeben
und selbst daraus getrunken hat,
wie seine Söhne und seine Herden? 13 Jesus antwortete ihr:
Wer von diesem Wasser trinkt, wird wieder Durst bekommen;
wer aber von dem Wasser trinkt, das ich ihm geben werde,
wird niemals mehr Durst haben;
vielmehr wird das Wasser, das ich ihm gebe,
in ihm zu einer Quelle werden,
deren Wasser ins ewige Leben fließt.
Da sagte die Frau zu ihm: Herr, gib mir dieses Wasser,
damit ich keinen Durst mehr habe
und nicht mehr hierherkommen muss, um Wasser zu schöpfen!
Herr, ich sehe, dass du ein Prophet bist.
Unsere Väter haben auf diesem Berg Gott angebetet;
ihr aber sagt, in Jerusalem sei die Stätte, wo man anbeten muss.
Jesus sprach zu ihr:
Glaube mir, Frau, die Stunde kommt,
zu der ihr weder auf diesem Berg
noch in Jerusalem den Vater anbeten werdet.
Ihr betet an, was ihr nicht kennt,
wir beten an, was wir kennen;
denn das Heil kommt von den Juden.
Aber die Stunde kommt und sie ist schon da,
zu der die wahren Beter den Vater anbeten werden
im Geist und in der Wahrheit;
denn so will der Vater angebetet werden.
Gott ist Geist
und alle, die ihn anbeten,
müssen im Geist und in der Wahrheit anbeten.
Die Frau sagte zu ihm:
Ich weiß, dass der Messias kommt,
der Christus heißt.
Wenn er kommt,
wird er uns alles verkünden.
Da sagte Jesus zu ihr:
Ich bin es, der mit dir spricht.
Aus jener Stadt kamen viele Samaríter zum Glauben an Jesus.
Als die Samaríter zu ihm kamen,
baten sie ihn, bei ihnen zu bleiben;
und er blieb dort zwei Tage.
Und noch viel mehr Leute kamen zum Glauben an ihn
aufgrund seiner eigenen Worte.
Und zu der Frau sagten sie:
Nicht mehr aufgrund deiner Rede glauben wir,
denn wir haben selbst gehört
und wissen:
Er ist wirklich der Retter der Welt.

Reading I

Exodus 17:3-7

In those days, in their thirst for water,
the people grumbled against Moses,
saying, “Why did you ever make us leave Egypt?
Was it just to have us die here of thirst 
with our children and our livestock?”
So Moses cried out to the LORD, 
“What shall I do with this people?
a little more and they will stone me!”
The LORD answered Moses,
“Go over there in front of the people, 
along with some of the elders of Israel, 
holding in your hand, as you go, 
the staff with which you struck the river.
I will be standing there in front of you on the rock in Horeb.
Strike the rock, and the water will flow from it 
for the people to drink.”
This Moses did, in the presence of the elders of Israel.
The place was called Massah and Meribah, 
because the Israelites quarreled there
and tested the LORD, saying,
“Is the LORD in our midst or not?”

Responsorial Psalm

Psalm 95:1-2, 6-7, 8-9

R. (8)  If today you hear his voice, harden not your hearts.
Come, let us sing joyfully to the LORD;
    let us acclaim the Rock of our salvation.
Let us come into his presence with thanksgiving;
    let us joyfully sing psalms to him.
R. If today you hear his voice, harden not your hearts.
Come, let us bow down in worship;
    let us kneel before the LORD who made us.
For he is our God,
    and we are the people he shepherds, the flock he guides.
R. If today you hear his voice, harden not your hearts.
Oh, that today you would hear his voice:
    “Harden not your hearts as at Meribah,
    as in the day of Massah in the desert,
Where your fathers tempted me;
    they tested me though they had seen my works.”
R. If today you hear his voice, harden not your hearts.

Reading II

Romans 5:1-2, 5-8

Brothers and sisters:
Since we have been justified by faith, 
we have peace with God through our Lord Jesus Christ, 
through whom we have gained access by faith 
to this grace in which we stand, 
and we boast in hope of the glory of God.

And hope does not disappoint, 
because the love of God has been poured out into our hearts 
through the Holy Spirit who has been given to us.
For Christ, while we were still helpless, 
died at the appointed time for the ungodly.
Indeed, only with difficulty does one die for a just person, 
though perhaps for a good person one might even find courage to die.
But God proves his love for us
in that while we were still sinners Christ died for us.

Verse Before the Gospel

John 4:42, 15

Lord, you are truly the Savior of the world;
give me living water, that I may never thirst again.

Gospel

John 4:5-15, 19b-26, 39a, 40-42
Reading of the Holy gospel according to John


Jesus came to a town of Samaria called Sychar, 
near the plot of land that Jacob had given to his son Joseph.
Jacob’s well was there.
Jesus, tired from his journey, sat down there at the well.
It was about noon.

A woman of Samaria came to draw water.
Jesus said to her,
“Give me a drink.”
His disciples had gone into the town to buy food.
The Samaritan woman said to him, 
“How can you, a Jew, ask me, a Samaritan woman, for a drink?”
—For Jews use nothing in common with Samaritans.—
Jesus answered and said to her,
“If you knew the gift of God
and who is saying to you, ‘Give me a drink, ‘
you would have asked him 
and he would have given you living water.”
The woman said to him, 
“Sir, you do not even have a bucket and the cistern is deep; 
where then can you get this living water?
Are you greater than our father Jacob, 
who gave us this cistern and drank from it himself 
with his children and his flocks?”
Jesus answered and said to her, 
“Everyone who drinks this water will be thirsty again; 
but whoever drinks the water I shall give will never thirst; 
the water I shall give will become in him
a spring of water welling up to eternal life.”
The woman said to him,
“Sir, give me this water, so that I may not be thirsty 

or have to keep coming here to draw water.

“I can see that you are a prophet.
Our ancestors worshiped on this mountain; 
but you people say that the place to worship is in Jerusalem.”
Jesus said to her,
“Believe me, woman, the hour is coming
when you will worship the Father 
neither on this mountain nor in Jerusalem.
You people worship what you do not understand; 
we worship what we understand, 
because salvation is from the Jews.
But the hour is coming, and is now here, 
when true worshipers will worship the Father in Spirit and truth; 
and indeed the Father seeks such people to worship him.
God is Spirit, and those who worship him 
must worship in Spirit and truth.”
The woman said to him,
“I know that the Messiah is coming, the one called the Christ; 
when he comes, he will tell us everything.”
Jesus said to her,
“I am he, the one who is speaking with you.”

Many of the Samaritans of that town began to believe in him.
When the Samaritans came to him,
they invited him to stay with them; 
and he stayed there two days.
Many more began to believe in him because of his word, 
and they said to the woman, 
“We no longer believe because of your word;
for we have heard for ourselves, 
and we know that this is truly the savior of the world.”

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