Deutschsprachige Katholische Gemeinde (Parish for german speaking catholics)
St.Catherine’s Church, Victory Square, Valletta.
Heilige Messe um 11.15 Uhr
Nächster Termin am Sonntag 2. August 2026 um 11.15 Uhr (Am 26. Juli findet keine Messe statt, there is no mass on 26th July)
Achtzehnter Sonntag im Jahreskreis
Zur 1. Lesung Kostbare Gaben sind Wasser und Brot für den, der Hunger und Durst hat. Das Volk im babylonischen Exil hatte wohl genug zu essen, aber es war das Brot der Fremde, ein Brot, „das nicht nährt“, ein armer Ersatz. Der eigentliche Hunger war der nach der Nähe des lebendigen Gottes. Auch dafür bietet sich Ersatz an: die fremden Götter – in Babylon und anderswo. Von daher ist das Drängende in der Heilsankündigung zu verstehen: Kommt, esst und trinkt! Glaubt meinem Wort! Traut meiner Bundestreue! (Vgl. die Einführung zur 5. Lesung in der Osternacht, S. 234).
Erste Lesung
Kommt und esst!
Lesung
aus dem Buch Jesája.
So spricht der Herr:
1Auf, alle Durstigen, kommt zum Wasser!
Die ihr kein Geld habt, kommt,
kauft Getreide und esst, kommt und kauft ohne Geld
und ohne Bezahlung Wein und Milch!
2Warum bezahlt ihr mit Geld, was euch nicht nährt,
und mit dem Lohn eurer Mühen, was euch nicht satt macht?
Hört auf mich,
dann bekommt ihr das Beste zu essen
und könnt euch laben an fetten Speisen!
3Neigt euer Ohr und kommt zu mir,
hört und ihr werdet aufleben!
Ich schließe mit euch einen ewigen Bund:
Die Erweise der Huld für David sind beständig.
Antwortpsalm
Kv Herr, du tust deine Hand aufGL 87
und sättigst alles, was lebt, mit Wohlgefallen. – Kv
8Der Herr ist gnädig und barmherzig, *
langmütig und reich an Huld.
9Der Herr ist gut zu allen, *
sein Erbarmen waltet über all seinen Werken. – (Kv)
15Aller Augen warten auf dich *
und du gibst ihnen ihre Speise zur rechten Zeit.
16Du tust deine Hand auf *
und sättigst alles, was lebt, mit Wohlgefallen. – (Kv)
17Gerecht ist der Herr auf all seinen Wegen *
und getreu in all seinen Werken.
18Nahe ist der Herr allen, die ihn rufen, *
allen, die ihn aufrichtig rufen. – Kv
Zur 2. Lesung Wer durch seinen Glauben und durch die Taufe zu Christus gehört, ist damit nicht aus der Welt herausgenommen. Auf vielfache Weise ist er mit der Schöpfung und mit der Geschichte verflochten, daher auch vielfach bedroht durch Mächte „aus der Tiefe und aus der Höhe“. Aber es gibt eine Gewissheit endgültiger Bewahrung und Rettung: die Treue Gottes, seine Liebe, die uns durch die Tat Jesu Christi offenbart wurde.
Zweite Lesung
Nichts kann uns scheiden von der Liebe Gottes, die in Christus Jesus ist
Lesung
aus dem Brief des Apostels Paulus an die Gemeinde in Rom.
Schwestern und Brüder!
35Was kann uns scheiden von der Liebe Christi?
Bedrängnis oder Not oder Verfolgung,
Hunger oder Kälte, Gefahr oder Schwert?
37Doch in alldem tragen wir einen glänzenden Sieg davon
durch den, der uns geliebt hat.
38Denn ich bin gewiss:
Weder Tod noch Leben,
weder Engel noch Mächte,
weder Gegenwärtiges noch Zukünftiges noch Gewalten,
39weder Höhe oder Tiefe
noch irgendeine andere Kreatur
können uns scheiden von der Liebe Gottes,
die in Christus Jesus ist, unserem Herrn.
Ruf vor dem Evangelium
Halleluja. Halleluja.
Nicht nur vom Brot lebt der Mensch,
sondern von jedem Wort aus Gottes Mund.
Halleluja.
Zum Evangelium Es waren nicht seine Freunde, nicht die Jünger, sondern einfach „Leute“: Menschen, die Hunger hatten. Jesus schickt sie nicht fort, sondern er hat Mitleid mit ihnen. Er heilt die Krankheiten und stillt den Hunger. So gibt er sich zu erkennen; so gibt in ihm Gott sich zu erkennen. Die Jünger aber – und damit meint der Evangelist auch uns – helfen austeilen: das Brot für den Leib und das gute Wort für die Seele, oder richtiger: Beides für Leib und Seele.
Evangelium
Alle aßen und wurden satt
Aus dem heiligen Evangelium nach Matthäus.
In jener Zeit,
13als Jesus hörte, dass Johannes enthauptet worden war,
zog er sich allein von dort mit dem Boot
in eine einsame Gegend zurück.
Aber die Volksscharen hörten davon
und folgten ihm zu Fuß aus den Städten nach.
14Als er ausstieg, sah er die vielen Menschen
und hatte Mitleid mit ihnen
und heilte ihre Kranken.
15Als es Abend wurde,
kamen die Jünger zu ihm
und sagten: Der Ort ist abgelegen
und es ist schon spät geworden.
Schick die Leute weg,
damit sie in die Dörfer gehen
und sich etwas zu essen kaufen!
16Jesus aber antwortete: Sie brauchen nicht wegzugehen.
Gebt ihr ihnen zu essen!
17Sie sagten zu ihm:
Wir haben nur fünf Brote und zwei Fische hier.
18Er antwortete:
Bringt sie mir her!
19Dann ordnete er an, die Leute sollten sich ins Gras setzen.
Und er nahm die fünf Brote und die zwei Fische,
blickte zum Himmel auf,
sprach den Lobpreis,
brach die Brote und gab sie den Jüngern;
die Jünger aber gaben sie den Leuten
20und alle aßen und wurden satt.
Und sie sammelten die übrig gebliebenen Brotstücke ein,
zwölf Körbe voll.
21Es waren etwa fünftausend Männer, die gegessen hatten,
dazu noch Frauen und Kinder.
Eighteenth Sunday In Ordinary Time
Reading 1
Reading from the prophet Isaiah
Thus says the LORD:
All you who are thirsty,
come to the water!
You who have no money,
come, receive grain and eat;
Come, without paying and without cost,
drink wine and milk!
Why spend your money for what is not bread;
your wages for what fails to satisfy?
Heed me, and you shall eat well,
you shall delight in rich fare.
Come to me heedfully,
listen, that you may have life.
I will renew with you the everlasting covenant,
the benefits assured to David.
Responsorial Psalm
R. The hand of the Lord feeds us; he answers all our needs.
The LORD is gracious and merciful,
slow to anger and of great kindness.
The LORD is good to all
and compassionate toward all his works.
R. The hand of the Lord feeds us; he answers all our needs.
The eyes of all look hopefully to you,
and you give them their food in due season;
you open your hand
and satisfy the desire of every living thing.
R. The hand of the Lord feeds us; he answers all our needs.
The LORD is just in all his ways
and holy in all his works.
The LORD is near to all who call upon him,
to all who call upon him in truth.
R. The hand of the Lord feeds us; he answers all our needs.
Reading 2
Reading from the letter of St. Paul to the Romans
Brothers and sisters:
What will separate us from the love of Christ?
Will anguish, or distress, or persecution, or famine,
or nakedness, or peril, or the sword?
No, in all these things we conquer overwhelmingly
through him who loved us.
For I am convinced that neither death, nor life,
nor angels, nor principalities,
nor present things, nor future things,
nor powers, nor height, nor depth,
nor any other creature will be able to separate us
from the love of God in Christ Jesus our Lord.
Alleluia
R. Alleluia, alleluia.
One does not live on bread alone,
but on every word that comes forth from the mouth of God.
R. Alleluia, alleluia.
Gospel
Reading from the holy gospel according to St. Matthew
When Jesus heard of the death of John the Baptist,
he withdrew in a boat to a deserted place by himself.
The crowds heard of this and followed him on foot from their towns.
When he disembarked and saw the vast crowd,
his heart was moved with pity for them, and he cured their sick.
When it was evening, the disciples approached him and said,
“This is a deserted place and it is already late;
dismiss the crowds so that they can go to the villages
and buy food for themselves.”
Jesus said to them, “There is no need for them to go away;
give them some food yourselves.”
But they said to him,
“Five loaves and two fish are all we have here.”
Then he said, “Bring them here to me,”
and he ordered the crowds to sit down on the grass.
Taking the five loaves and the two fish, and looking up to heaven,
he said the blessing, broke the loaves,
and gave them to the disciples,
who in turn gave them to the crowds.
They all ate and were satisfied,
and they picked up the fragments left over—
twelve wicker baskets full.
Those who ate were about five thousand men,
not counting women and children.