Aktuelles

Deutschsprachige Katholische Gemeinde   (Parish for german speaking catholics)

St.Catherine’s Church, Victory Square, Valletta.

Heilige Messe um 11.15 Uhr


Du hast deinen Söhnen und Töchtern die Hoffnung geschenkt, dass du den Sündern die Umkehr gewährst

Lesung
aus dem Buch der Weisheit.

13Es gibt keinen Gott, Herr, außer dir,
der für alles Sorge trägt;
daher brauchst du nicht zu beweisen,
dass du gerecht geurteilt hast.
16Deine Stärke ist die Grundlage deiner Gerechtigkeit
und deine Herrschaft über alles
lässt dich alles schonen.
17Stärke beweist du,
wenn man an deine unbeschränkte Macht nicht glaubt,
und bei denen, die sie kennen,
strafst du die anmaßende Auflehnung.
18Weil du über Stärke verfügst,
richtest du in Milde
und behandelst uns mit großer Schonung;
denn die Macht steht dir zur Verfügung,
wann immer du willst.
19Durch solches Handeln hast du dein Volk gelehrt,
dass der Gerechte menschenfreundlich sein muss,
und hast deinen Söhnen und Töchtern die Hoffnung geschenkt,
dass du den Sündern die Umkehr gewährst.

Antwortpsalm

Kv Du, mein Herr, bist gut und bereit zu vergeben. – KvGL 517

5Du, mein Herr, bist gut und bereit zu vergeben, *
reich an Liebe für alle, die zu dir rufen.
6Vernimm, Herr, mein Bittgebet, *
achte auf mein lautes Flehen! – (Kv)


9Alle Völker, die du gemacht hast, werden kommen /
und sich niederwerfen, mein Herr, vor deinem Angesicht, *
sie werden deinen Namen ehren.
10Denn du bist groß und tust Wunder, *
nur du bist Gott, du allein. – (Kv)


15Du, Herr, bist ein barmherziger und gnädiger Gott, *
langsam zum Zorn und reich an Huld und Treue.
16Wende dich mir zu und sei mir gnädig, /
gib deinem Knecht deine Stärke *
und rette den Sohn deiner Magd! – Kv

Zur 2. Lesung   Unser Gebet leidet unter der Enge und dem Widerspruch unseres Lebens. Anstatt ein Lobgesang oder eine Bitte zu sein, ist es oft nur ein sprachloses Seufzen. Aber der Heilige Geist lässt das, was er geschaffen hat, nicht im Stich. Er ist der Atem im Leben des dreifaltigen Gottes; er ist seit der Taufe auch der Atem unseres neuen Lebens. Er lehrt uns die Grundbewegungen dieses Lebens: Er hilft uns beten.

Zweite Lesung

Der Geist selber tritt für uns ein mit unaussprechlichen Seufzern

Lesung
aus dem Brief des Apostels Paulus an die Gemeinde in Rom.

Schwestern und Brüder!
26Der Geist nimmt sich unserer Schwachheit an.
Denn wir wissen nicht,
was wir in rechter Weise beten sollen;
der Geist selber tritt jedoch für uns ein
mit unaussprechlichen Seufzern.
27Der die Herzen erforscht,
weiß, was die Absicht des Geistes ist.
Denn er tritt so, wie Gott es will,
für die Heiligen ein.

Ruf vor dem Evangelium

Halleluja. Halleluja.
Sei gepriesen, Vater, Herr des Himmels und der Erde;
du hast die Geheimnisse des Reiches den Unmündigen offenbart.
Halleluja.

Zum Evangelium   Dem Gleichnis vom Unkraut unter dem Weizen ist im Evangelium selbst die Deutung beigegeben. Die Zeit der Kirche ist die Zeit der Saat und des Wachstums. Jesus ist der Sämann, der Acker ist die ganze Welt. Aber es wächst nicht nur guter Weizen. Es gibt auch in der Kirche das Böse: den Unglauben, den Hass, den Hochmut. Soll man alles Unkraut ausreißen, das heißt Menschen ausschließen? Die Antwort Jesu: Lasst beides wachsen: Es gibt den Tag des Gerichts; er aber ist nicht Sache der Menschen.

Evangelium

Lasst beides wachsen bis zur Ernte

Aus dem heiligen Evangelium nach Matthäus.

In jener Zeit
24erzählte Jesus der Menge folgendes Gleichnis:
Mit dem Himmelreich
ist es wie mit einem Mann,
der guten Samen auf seinen Acker säte.
25Während nun die Menschen schliefen,
kam sein Feind,
säte Unkraut unter den Weizen
und ging weg.
26Als die Saat aufging und sich die Ähren bildeten,
kam auch das Unkraut zum Vorschein.
27Da gingen die Knechte zu dem Gutsherrn
und sagten: Herr,
hast du nicht guten Samen auf deinen Acker gesät?
Woher kommt dann das Unkraut?
28Er antwortete: Das hat ein Feind getan.
Da sagten die Knechte zu ihm: Sollen wir gehen und es ausreißen?
29Er entgegnete: Nein,
damit ihr nicht zusammen mit dem Unkraut den Weizen ausreißt.
30Lasst beides wachsen bis zur Ernte
und zur Zeit der Ernte
werde ich den Schnittern sagen:
Sammelt zuerst das Unkraut
und bindet es in Bündel, um es zu verbrennen;
den Weizen aber bringt in meine Scheune!

Sixteenth Sunday in Ordinary Time

Reading 1

Reading from the book of Wisdom

There is no god besides you who have the care of all,
that you need show you have not unjustly condemned.
For your might is the source of justice;
your mastery over all things makes you lenient to all.
For you show your might when the perfection of your power is disbelieved;
and in those who know you, you rebuke temerity.
But though you are master of might, you judge with clemency,
and with much lenience you govern us;
for power, whenever you will, attends you.
And you taught your people, by these deeds,
that those who are just must be kind;
and you gave your children good ground for hope
that you would permit repentance for their sins.
 

Responsorial Psalm

R. (5a) Lord, you are good and forgiving.
You, O LORD, are good and forgiving,
abounding in kindness to all who call upon you.
Hearken, O LORD, to my prayer
and attend to the sound of my pleading.
R. Lord, you are good and forgiving.


All the nations you have made shall come
and worship you, O LORD,
and glorify your name.
For you are great, and you do wondrous deeds;
you alone are God.
R. Lord, you are good and forgiving.


You, O LORD, are a God merciful and gracious,
slow to anger, abounding in kindness and fidelity.
Turn toward me, and have pity on me;
give your strength to your servant.
R. Lord, you are good and forgiving.
 

Reading 2

Reading from the letter of St Paul to the Romans

Brothers and sisters:
The Spirit comes to the aid of our weakness;
for we do not know how to pray as we ought,
but the Spirit himself intercedes with inexpressible groanings. 
And the one who searches hearts
knows what is the intention of the Spirit,
because he intercedes for the holy ones
according to God’s will.
 

Alleluia

R. Alleluia, alleluia.
Blessed are you, Father, Lord of heaven and earth;
you have revealed to little ones the mysteries of the kingdom.
R. Alleluia, alleluia.
 

Gospel

Reading from the holy gospel from St Matthew

Jesus proposed another parable to the crowds, saying:
“The kingdom of heaven may be likened to a man
who sowed good seed in his field. 
While everyone was asleep his enemy came
and sowed weeds all through the wheat, and then went off. 
When the crop grew and bore fruit, the weeds appeared as well. 
The slaves of the householder came to him and said,
‘Master, did you not sow good seed in your field? 
Where have the weeds come from?’
He answered, ‘An enemy has done this.’
His slaves said to him, ‘Do you want us to go and pull them up?’
He replied, ‘No, if you pull up the weeds
you might uproot the wheat along with them. 
Let them grow together until harvest;
then at harvest time I will say to the harvesters,
“First collect the weeds and tie them in bundles for burning;
but gather the wheat into my barn.”‘”

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