Aktuelles

Deutschsprachige Katholische Gemeinde   (Parish for german speaking catholics)

St.Catherine’s Church, Victory Square, Valletta.

Heilige Messe um 11.15 Uhr


Zur 1. Lesung   Jeremia ist nicht aus eigenem Entschluss Prophet geworden; der Ruf Gottes ließ keine Widerrede gelten. Mund Gottes zu sein, Worte Gottes zu sagen, gegen das eigene Volk und gegen die öffentliche Meinung, das ist hart. Jeremia ist unter der Last fast zerbrochen. Aus Stunden einer tiefen Berufskrise und großer innerer Not stammt die Klage des Propheten in der heutigen Lesung, ursprünglich wohl als private Aufzeichnung niedergeschrieben.

Erste Lesung

Das Wort des HERRN bringt mir Hohn und Spott

Lesung
aus dem Buch Jeremía.

7Du hast mich betört, o Herr,
und ich ließ mich betören;
du hast mich gepackt und überwältigt.
Zum Gespött bin ich geworden den ganzen Tag,
ein jeder verhöhnt mich.
8Ja, sooft ich rede, muss ich schreien,
„Gewalt und Unterdrückung“ muss ich rufen.Denn das Wort des Herrn
bringt mir den ganzen Tag nur Hohn und Spott.
9Sagte ich aber: Ich will nicht mehr an ihn denken
und nicht mehr in seinem Namen sprechen!,
so brannte in meinem Herzen ein Feuer,
eingeschlossen in meinen Gebeinen.
Ich mühte mich, es auszuhalten,
vermochte es aber nicht.

Antwortpsalm

Kv Meine Seele dürstet nach dir, mein Gott. – KvGL 420

2Gott, mein Gott bist du, dich suche ich, *
es dürstet nach dir meine Seele.
Nach dir schmachtet mein Fleisch *
wie dürres, lechzendes Land ohne Wasser. – (Kv)
3Darum halte ich Ausschau nach dir im Heiligtum, *
zu sehen deine Macht und Herrlichkeit.
4Denn deine Huld ist besser als das Leben. *
Meine Lippen werden dich rühmen. – (Kv)
5So preise ich dich in meinem Leben, *
in deinem Namen erhebe ich meine Hände.
6Wie an Fett und Mark wird satt meine Seele, *
mein Mund lobt dich mit jubelnden Lippen. – (Kv)
8Ja, du wurdest meine Hilfe, *
ich juble im Schatten deiner Flügel.
9Meine Seele hängt an dir, *
fest hält mich deine Rechte. – Kv

Zur 2. Lesung   Nach den großen Aussagen im Hauptteil des Römerbriefs zieht Paulus im Schlussteil (Kap. 12–15) einige Folgerungen. Wer das Erbarmen Gottes erfahren und sein Wort gehört hat, weiß sich aus seiner bisherigen Gleichgültigkeit herausgerufen und auf neue Weise für sein Tun verantwortlich. Dieses Tun, „der wahre und angemessene Gottesdienst“, ist dankbarer Lobpreis Gottes durch ein Leben aus dem Geist Christi.

Zweite Lesung

Bringt eure Leiber als lebendiges und Gott wohlgefälliges Opfer dar

Lesung
aus dem Brief des Apostels Paulus an die Gemeinde in Rom.

1Ich ermahne euch, Schwestern und Brüder,
kraft der Barmherzigkeit Gottes,
eure Leiber als lebendiges, heiliges
und Gott wohlgefälliges Opfer darzubringen –
als euren geistigen Gottesdienst.
2Und gleicht euch nicht dieser Welt an,
sondern lasst euch verwandeln
durch die Erneuerung des Denkens,
damit ihr prüfen und erkennen könnt,
was der Wille Gottes ist:
das Gute,
Wohlgefällige und Vollkommene!

Ruf vor dem Evangelium

Halleluja. Halleluja.
Der Vater unseres Herrn Jesus Christus
erleuchte die Augen unseres Herzens,
damit wir verstehen, zu welcher Hoffnung wir berufen sind.
Halleluja.

Zum Evangelium   Der Weg Jesu, des Messias und Gottessohnes, führt in die Erniedrigung und in den Tod, ihn selbst und seine Jünger. Nicht nur für Petrus ist dieser Gedanke unerträglich. Es ist nicht „das, was die Menschen wollen“. Aber wer es nicht versteht, der hat Gott nicht verstanden. Hier am allerwenigsten gibt es eine halbe Wahrheit. Das Heil der Berufenen und das Heil der Welt hängen tatsächlich am Kreuz.

Evangelium

Wenn einer hinter mir hergehen will, verleugne er sich selbst

Aus dem heiligen Evangelium nach Matthäus.

In jener Zeit
21begann Jesus, seinen Jüngern zu erklären:
Er müsse nach Jerusalem gehen
und von den Ältesten
und Hohepriestern und Schriftgelehrten vieles erleiden,
getötet
und am dritten Tag auferweckt werden.
22Da nahm ihn Petrus beiseite
und begann, ihn zurechtzuweisen,
und sagte: Das soll Gott verhüten, Herr!
Das darf nicht mit dir geschehen!
23Jesus aber wandte sich um
und sagte zu Petrus: Tritt hinter mich, du Satan!
Ein Ärgernis bist du mir,
denn du hast nicht das im Sinn, was Gott will,
sondern was die Menschen wollen.
24Darauf sagte Jesus zu seinen Jüngern:
Wenn einer hinter mir hergehen will,
verleugne er sich selbst,
nehme sein Kreuz auf sich
und folge mir nach.
25Denn wer sein Leben retten will,
wird es verlieren;
wer aber sein Leben um meinetwillen verliert,
wird es finden.
26Was nützt es einem Menschen, wenn er die ganze Welt gewinnt,
dabei aber sein Leben einbüßt?
Um welchen Preis kann ein Mensch sein Leben zurückkaufen?
27Der Menschensohn
wird mit seinen Engeln in der Herrlichkeit seines Vaters kommen
und dann wird er jedem nach seinen Taten vergelten.

Twenty-second Sunday in Ordinary Time

Reading 1

Jeremiah 20:7-9

You duped me, O LORD, and I let myself be duped;
you were too strong for me, and you triumphed.
All the day I am an object of laughter;
everyone mocks me.

Whenever I speak, I must cry out,
violence and outrage is my message;
the word of the LORD has brought me
derision and reproach all the day.

I say to myself, I will not mention him,
I will speak in his name no more.
But then it becomes like fire burning in my heart,
imprisoned in my bones;
I grow weary holding it in, I cannot endure it.
 

Responsorial Psalm

R. (2b) My soul is thirsting for you, O Lord my God.
O God, you are my God whom I seek;
for you my flesh pines and my soul thirsts
like the earth, parched, lifeless and without water.
R. My soul is thirsting for you, O Lord my God.
Thus have I gazed toward you in the sanctuary
to see your power and your glory,
for your kindness is a greater good than life;
my lips shall glorify you.
R. My soul is thirsting for you, O Lord my God.
Thus will I bless you while I live;
lifting up my hands, I will call upon your name.
As with the riches of a banquet shall my soul be satisfied,
and with exultant lips my mouth shall praise you. 
R. My soul is thirsting for you, O Lord my God.
You are my help,
and in the shadow of your wings I shout for joy.
My soul clings fast to you;
your right hand upholds me.
R. My soul is thirsting for you, O Lord my God.
 

Reading 2

Romans 12:1-2

I urge you, brothers and sisters, by the mercies of God,
to offer your bodies as a living sacrifice,
holy and pleasing to God, your spiritual worship. 
Do not conform yourselves to this age
but be transformed by the renewal of your mind,
that you may discern what is the will of God,
what is good and pleasing and perfect.
 

Alleluia

R. Alleluia, alleluia.
May the Father of our Lord Jesus Christ
enlighten the eyes of our hearts,
that we may know what is the hope
that belongs to our call.
R. Alleluia, alleluia.
 

Gospel

Matthew 16:21-27

Jesus began to show his disciples
that he must go to Jerusalem and suffer greatly
from the elders, the chief priests, and the scribes,
and be killed and on the third day be raised. 
Then Peter took Jesus aside and began to rebuke him,
“God forbid, Lord! No such thing shall ever happen to you.” 
He turned and said to Peter,
“Get behind me, Satan! You are an obstacle to me. 
You are thinking not as God does, but as human beings do.”

Then Jesus said to his disciples,
“Whoever wishes to come after me must deny himself,
take up his cross, and follow me. 
For whoever wishes to save his life will lose it,
but whoever loses his life for my sake will find it.
What profit would there be for one to gain the whole world
and forfeit his life? 
Or what can one give in exchange for his life? 
For the Son of Man will come with his angels in his Father’s glory,
and then he will repay all according to his conduct.”


 

Scroll to Top