Aktuelles

Deutschsprachige Katholische Gemeinde   (Parish for german speaking catholics)

St.Catherine’s Church, Victory Square, Valletta.

Heilige Messe um 11.15 Uhr


1. Lesung – Jes 58,7-10

Hinführung:
Der prophetische Autor dieses Textes führt dem judäischen Volk nach dem Exil vor Augen, worin aus seiner Sicht ein zeitgemäßes Fasten besteht, das Gott gefällt: Fasten ist danach nicht in erster Linie ein zur Schau gestelltes Ausüben äußerlicher Riten. Vielmehr ist Fasten eine Besinnung auf von Gott eingeforderte mitmenschliche Haltungen, die sich in Werken der tätigen Nächstenliebe zeigen.

Lesung aus dem Buch Jesaja.

So spricht der Herr:
Brich dem Hungrigen dein Brot,
nimm obdachlose Arme ins Haus auf,
wenn du einen Nackten siehst, bekleide ihn
und entziehe dich nicht deiner Verwandtschaft.
Dann wird dein Licht hervorbrechen wie das Morgenrot
und deine Heilung wird schnell gedeihen.
Deine Gerechtigkeit geht dir voran,
die Herrlichkeit des HERRN folgt dir nach.
Wenn du dann rufst, wird der HERR dir Antwort geben,
und wenn du um Hilfe schreist,
   wird er sagen: Hier bin ich.
Wenn du Unterjochung aus deiner Mitte entfernst,
   auf keinen mit dem Finger zeigst
   und niemandem übel nachredest,
den Hungrigen stärkst
und den Gebeugten satt machst,
   dann geht im Dunkel dein Licht auf
und deine Finsternis wird hell wie der Mittag.

Antwortpsalm

Kv: Im Finstern erstrahlt der Gerechte als Licht. – Kv
Oder GL 61,1
oder: Halleluja.

Im Finstern erstrahlt er als Licht den Redlichen: *
Gnädig und barmherzig ist der Gerechte.
Glücklich ein Mann, der gnädig ist und leiht ohne Zinsen, *
der nach dem Recht das Seine ordnet. – Kv

Niemals gerät er ins Wanken; *
ewig denkt man an den Gerechten.
Er fürchtet sich nicht vor böser Kunde, *
sein Herz ist fest, auf den HERRN vertraut er. – Kv

Sein Herz ist getrost, er fürchtet sich nicht,*
er wird herabschauen auf seine Bedränger.
Reichlich gibt er den Armen, /
seine Gerechtigkeit hat Bestand für immer, *
seine Macht steht hoch in Ehren. – Kv

2. Lesung – 1 Kor 2,1-5

Hinführung:
In einem groß angelegten Argumentationsgang zeigt Paulus der Gemeinde in Korinth die Grenzen von menschlicher Weisheit auf. Die Botschaft des Kreuzes erfordert andere Fähigkeiten, andere Zugänge und andere Sichtweisen.

Lesung aus dem ersten Brief des Apostels Paulus
   an die Gemeinde in Korinth.

Ich kam nicht zu euch, Schwestern und Brüder,
   um glänzende Reden
   oder gelehrte Weisheit vorzutragen,
sondern um euch das Geheimnis Gottes zu verkünden.
Denn ich hatte mich entschlossen,
   bei euch nichts zu wissen außer Jesus Christus,
und zwar als den Gekreuzigten.
Zudem kam ich in Schwäche und in Furcht,
   zitternd und bebend zu euch.
Meine Botschaft und Verkündigung war nicht Überredung
   durch gewandte und kluge Worte,
sondern war mit dem Erweis von Geist und Kraft verbunden,
damit sich euer Glaube nicht auf Menschenweisheit stützte,
   sondern auf die Kraft Gottes.

Ruf vor dem Evangelium

Halleluja. Halleluja.
(So spricht der Herr:)
Ich bin das Licht der Welt.
Wer mir nachfolgt, hat das Licht des Lebens.
Halleluja.

Evangelium – Mt 5,13-16

Hinführung:
Das Buch Genesis erzählt die Berufung Abrahams zum Segen für alle Völker. Der Abschnitt aus der Bergpredigt, den wir heute hören, erinnert uns daran: Auch wir Christen sind Gottes „auserwähltes Volk“, mit einem Auftrag für die Welt.

Aus dem heiligen Evangelium nach Matthäus.

In jener Zeit sprache Jesus zu seinen Jüngern:
Ihr seid das Salz der Erde.
Wenn das Salz seinen Geschmack verliert,
   womit kann man es wieder salzig machen?
Es taugt zu nichts mehr,
   außer weggeworfen und von den Leuten zertreten zu werden.
Ihr seid das Licht der Welt.
Eine Stadt, die auf einem Berg liegt,
   kann nicht verborgen bleiben.
Man zündet auch nicht eine Leuchte an
   und stellt sie unter den Scheffel,
   sondern auf den Leuchter;
dann leuchtet sie allen im Haus.
So soll euer Licht vor den Menschen leuchten,
   damit sie eure guten Taten sehen
   und euren Vater im Himmel preisen.

Fourth Sunday in Ordinary Time

Reading 1

Isaiah 58:7-10

Thus says the LORD:
Share your bread with the hungry,
shelter the oppressed and the homeless;
clothe the naked when you see them,
and do not turn your back on your own.
Then your light shall break forth like the dawn,
and your wound shall quickly be healed;
your vindication shall go before you,
and the glory of the LORD shall be your rear guard.
Then you shall call, and the LORD will answer,
you shall cry for help, and he will say: Here I am!
If you remove from your midst
oppression, false accusation and malicious speech;
if you bestow your bread on the hungry
and satisfy the afflicted;
then light shall rise for you in the darkness,
and the gloom shall become for you like midday.
 

Responsorial Psalm

Psalm 112:4-5, 6-7, 8-9

R. (4a) The just man is a light in darkness to the upright.
or:
R. Alleluia.
Light shines through the darkness for the upright;
he is gracious and merciful and just.
Well for the man who is gracious and lends,
who conducts his affairs with justice.
R. The just man is a light in darkness to the upright.
or:
R. Alleluia.
He shall never be moved;
the just one shall be in everlasting remembrance.
An evil report he shall not fear;
his heart is firm, trusting in the LORD.
R. The just man is a light in darkness to the upright.
or:
R. Alleluia.
His heart is steadfast; he shall not fear.
Lavishly he gives to the poor;
His justice shall endure forever;
his horn shall be exalted in glory.
R. The just man is a light in darkness to the upright.
or:
R. Alleluia.
 

Reading 2

1 Corinthians 2:1-5

When I came to you, brothers and sisters,
proclaiming the mystery of God,
I did not come with sublimity of words or of wisdom.
For I resolved to know nothing while I was with you
except Jesus Christ, and him crucified.
I came to you in weakness and fear and much trembling,
and my message and my proclamation
were not with persuasive words of wisdom,
but with a demonstration of Spirit and power,
so that your faith might rest not on human wisdom
but on the power of God.
 

Alleluia

John 8:12

R. Alleluia, alleluia.
I am the light of the world, says the Lord;
whoever follows me will have the light of life.
R. Alleluia, alleluia.
 

Gospel

Matthew 5:13-16

Jesus said to his disciples:
“You are the salt of the earth.
But if salt loses its taste, with what can it be seasoned?
It is no longer good for anything
but to be thrown out and trampled underfoot.
You are the light of the world.
A city set on a mountain cannot be hidden.
Nor do they light a lamp and then put it under a bushel basket;
it is set on a lampstand,
where it gives light to all in the house.
Just so, your light must shine before others,
that they may see your good deeds
and glorify your heavenly Father.”

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